Do the math: Rechne es einfach selber aus!

»Do the math« ist ein 42-minütiger Dokumentarfilm über »350.org«, eine Bewegung, die den Gefahren durch die Verwertung fossiler Brennstoffe entgegenwirken möchte. Gegründet wurde die Organisation im November 2012. Seitdem bemühen sich die Initiatoren um den Gründer Bill McKibben um Aufklärung um die erschreckenden Konsequenzen aus einer ungebremsten Emission von Kohlendioxid zu verhindern.

»Um unseren Planeten zu erhalten auf dem sich die Zivilisation entwickelte und an den das Leben angepasst ist, lassen paleoklimatische Forschungen den Schluß zu, das eine Grenze von 350 ppt CO2 nicht überschritten werden sollte.«

»Um unseren Planeten zu erhalten auf dem sich die Zivilisation entwickelte und an den das Leben angepasst ist, lassen paleoklimatische Forschungen den Schluß zu, das eine Grenze von 350 ppt CO2 nicht überschritten werden sollte.«



Das Argument von Bill McKibben und seinen Mitstreitern beruht auf ganz einfacher Mathematik: Um das Ziel von einer globalen Erwärmung von unter 2° Celsius einzuhalten (in Paris haben sich die Staaten auf das noch ehrgeizigere Ziel von 1,5° Celsius geeinigt) muss der CO2-Gehalt der Atmosphäre wieder unter 350 ppm (=parts per million) sinken. Wissenschaftler haben errechnet, das die Menschheit nur noch 565 Gigatonnen (eine Gigatonne = 1 Milliarde Tonnen) CO2 emittieren darf um eine realistische Chance zu haben dieses Ziel zu erreichen.

Das Abschlußprotokoll der Klimakonferenz von Kopenhagen auf das sich alle Teilnehmerstaaten einigen konnten enthielt nur eine einzige Zahl: 2° Celsius

Das Abschlußprotokoll der Klimakonferenz von Kopenhagen auf das sich alle Teilnehmerstaaten einigen konnten enthielt nur eine einzige Zahl: 2° Celsius

Alles darüber hinaus würde zu unkalkulierbaren Risiken führen. 565 Gigatonnen klingt nach einer Menge CO2 und das ist es auch. Bei der augenblicklichen Menge an CO2 die pro Jahr weltweit ausgestoßen wird (und sich mit einer Rate von 3% jährlich erhöht) ist diese Restmenge allerdings in 12 Jahren ausgeschöpft. Dann müssen die Emissionen bei Null liegen.

dtm-565tons
Das Problem: Die großen Energieunternehmen (Exxon, Shell, BP etc.) verfügen bereits heute über Öl- und Gasreserven, die bei der Verbrennung 2795 Gigatonnen CO2 freisetzen würden – die fünffache Menge der errechneten Obergrenze, die das Einhalten der 2° Celsius-Marke noch ermöglichen würde. Als gewinnorientierte Unternehmen die Ihren Aktionären verpflichtet sind, möchten die Firmen ihre Rohstoffe natürlich verkaufen – es sei denn wir alle hindern sie daran.

Den gesamten Film kann man sich hier direkt ansehen.

Alternativ lässt sich der komplette Film auch hier kostenlos herunterladen.

LINKS
350.org
gofossilfree.org