Hochbeete in der Stadt

Am Wochenende habe ich mit unseren Nachbarn zusammen ein Hochbeet angelegt. Es war viel Arbeit – insbesondere die vorbereitende Nivellierung des Untergrunds und dann die Auffüllung mit Ästen, Grünschnitt und Erde war anstrengend. Spass gemacht hat es aber auch.

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Als Vorbereitung hatte ich mir von einer Freundin (Danke Lio!) das kleine Buch von Rita Linhart ausgeliehen: »Hochbeete – einfach, preiswert, ertragreich« das eine ganze Reihe von praktischen Hinweisen für die preisgünstige Erstellung eines Hochbeets bietet. Falls man einen handelsüblichen Steckkomposter verwendet, der in den meisten Baumärkten erhältlich ist, kann man sein eigenes Hochbeet bereits für einen Preis von ca. 25,- Euro realisieren.

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Für die Konstruktion des Beetrahmens habe ich allerdings eine andere Konstruktion verwendet (entdeckt bei der Ausstellung „Stadtgrün 3.0“ im HamburgMuseum). Dabei werden Transportrahmen wie sie im Logistikbereich verwendet werden, einfach übereinander gestapelt. Die Klapprahmen verfügen über Metallscharniere, die gleichzeitig als Steckverbindung der einzelnen Ebenen funktionieren. Der Preis für diese Konstruktion liegt allerdings deutlich über den Steckkomposten – dafür sieht es dann auch schöner aus.

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Die aufgestellten Beete haben wir innen mit Teichfolie (Noppen nach außen) verkleidet um das schnelle Verrotten der Holzbretter zu verhindern. Anschließend wurden die Beete aufgefüllt.

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Nun warten wir auf das nächste Wochenende, um mit dem Bepflanzen und Aussäen zu beginnen  …